Lehrpfad Burgruine Hohenburg

Themenweg Wandern/Berge Tourdaten:
Länge:0.53 km
Aufstieg:43 hm
Höchster Punkt:757 hm
Tiefster Punkt:712 hm

1- Der Blick nach oben: Von Tafel 1 aus kann man hoch oben einen der größten noch erhaltenen Mauerreste erspähen. Er befindet sich unter dem Burgplateau und ist von oben nicht zu sehen. Besonders interessant: An diesem Mauerrest sind mind. 3 Bauhphasen und einige Baudetails erkennbar. 

2 - Zwischen Burg und Schloss: Die massive Burg mit zwei Bergfrieden wurde i Laufe der zeit zu einem Renaissacne-Schloss umgebaut. Oben: Älsteste Darstellung Apian (1568). unten: Kupferstich von Wening (1701). Wegen des ähnlichen Blickwinkels lässt sich die stetige Bauentwicklung gut nachvollziehen. 

3 - Die Schanze: Die Schanze war eine frühneuzeitliche Bastion aus der Zeit um 1550. Sie war der älteren Burg vorgelagert und diente vor allem zum Aufstellen von defensiven Geschützen im Zeitalter der Feuerwaffen. Außer der gut erkennbaren polygonalen Geländeform ist nicht viel von ihr übrig. 

4 - Das untere Tor: Um 1570 wurde ein als "(vor)springender Torkasten" benanntes unteres Tor gebaut. Oben: Die heutige Situation des Geländereliefs überblendet mit der transparenten Gebäude-Rekonstruktion. Unten: Reste der Zwingermauer zwischen Kernburg und unterem Tor, unterhalb des Wegs. 

5 - Auf der hohen Burg: Blick von Osten über den Burghof. Reste der nördlichen Wehrmauer. Außenmauer der Kapelle. 

6 - Der Bergfried: Oben: So sah der originale Rest des Turms aus, bevor er 2019 saniert wurde. Die äußere Mauerschale fehlt, aber auch am Füllmauerwerk lassen sich die Spuren der Bauweise in Schichten gut erkennen. Unten: Kellermauer im neuen Schloss aus wiederverwendeten, großen Quadern der Außenschale des Bergfrieds. 

Streckenverlauf

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Impressionen

Nordmauer_Hohenburg
Hohenburg_Turm_1
Hohenburg_Südmauer
Parken

Wanderparkplatz Hohenburg

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bayerischen Regiobahn von München nach Lenggries. Vom Bahnhof Lenggries sind es etwa 20 Minuten zu Fuß bis zur Hohenburg.

Anfahrt