Schriftstellerin und Malerin
*18.05.1871 in Husum
† 26.07.1918 in Locarno/Schweiz
Durch ihren Freundeskreis, der sich als „Ibsen-Club“ zusammenfand und den „eine Aura von Geheimnis und Skandalträchtigkeit umgab“, wurde sie früh mit der modernen Literatur und den Schriften Nietzsches konfrontiert.
In Wandsbek lernte sie ihren späteren Verlobten, den Hamburger Gerichtsassessor Walter Lübke kennen, der ihr im Sommer desselben Jahres einen Aufenthalt in München als Studentin an der Malschule von Anton Ažbe finanzierte. Lübke und Reventlow heirateten 1894. Die Ehe erwies sich für Reventlow als Sprungbrett in die Freiheit. Als sie sich 1895 erneut nach München begab, um ihr Malstudium fortzusetzen, zerbrach die Ehe 1897, und Reventlow führte ein eigenständiges, wenn auch von finanzieller Not und Krankheit gekennzeichnetes Bohème Leben. Dennoch verbrachte sie die Sommerfrische in Lenggries beim Altwirt, wie ihre veröffentlichten Brief belegen.
Bezug zu Lenggries: Sommerfrische im Altwirt (Briefe)