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  • Almenparadies Lenggries1
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Kühe auf der Alm

Mit dem Almauftrieb kehrt wieder ein Stück Leben in die Berge zurück: die Kühe dürfen wieder auf die Almwiesen. Gleichzeitig zieht es viele Sportler und Erholungssuchende in die Berge, viele Wanderwege oder Bike-Trails verlaufen direkt über die Weideflächen. Bei der Begegnung mit den Tieren können dabei brenzlige Situationen entstehen. Wie verhält man sich richtig, um sie zu vermeiden?

7 Tipps zum richtigen Umgang mit Kühen:

  • Abstand halten und Zäune beachten

Wer auf einer Weide unterwegs ist, sollte ausreichend Abstand zu den Kühen halten. Den markierten Weg sollte man nach Möglichkeit nicht verlassen. Versperrt ein Weidetier den Weg, mit möglichst großem Abstand umgehen. Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und die Weide zügig queren.

  • Hunde an die Leine

Hunde in der Nähe der Kühe immer an der kurzen Leine führen. Achtung: ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen, den Hund sofort ableinen.

  • Wanderwege und Almweiden sauber halten

Bitte haltet nicht nur die Berge, sondern auch die Weiden sauber: nimmt Euren Müll, Dosen, Glas, Hundekot etc. wieder mit oder entsorgt es ordnungsgemäß. Der Müll und Kot können bei den Weidetieren Krankheiten verursachen bzw. zu ihrem Tod führen.

  • Obacht bei Mutterkuh und Kalb

Auch wenn sie so süß aussehen - bitte die Kälber nicht streicheln oder füttern. Wenn eine Mutterkuh ihren Nachwuchs in Gefahr sieht, ist sie bereit den vermeintlichen Eindringling eventuell heftig zu attackieren, um ihr Junges zu schützen.

  • Körpersprache (lesen)

Eine Kuh sollte man nicht mit den Augen fixieren. Man sollte sich ruhig verhalten, um die Tiere nicht plötzlich zu erschrecken. Achtet auf die Drohgebärden der Tiere – das Senken des Kopfes, Scharren, Brüllen oder Schnauben.

  • Im Fall der Fälle

Nähert sich eine Kuh oder greift sogar an, dann gilt: Ruhe bewahren, dem Tier nicht den Rücken zukehren und die Weide möglichst zügig verlassen. Im alleräußersten Notfall der Kuh zum Beispiel mit einem (Wander-)Stock auf die Nase schlagen.

  • Beobachten und andere Bergsportler*innen sensibilisieren

Im Regelfall lässt sich schon auf große Distanz erkennen, wie die Kühe drauf sind. Wenn ihr bemerkt, dass sich Andere falsch oder unvorsichtig gegenüber den Kühen verhalten – einfach direkt und unverzüglich darauf aufmerksam machen!

Infobroschüre der Landwirtschaftskammer Tirol: