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Schülerbeförderung

Die notwendige Beförderung von Schülern öffentlicher Volksschulen ist durch den Aufgabenträger sicherzustellen.

Beförderungspflicht besteht zum Pflicht- und Wahlpflichtunterricht der nächstgelegenen Schule.

Sie gilt, soweit der Weg des gewöhnlichen Aufenthalts des Kindes zur Schule für Grundschüler länger als zwei Kilometer, für Hauptschüler länger als drei Kilometer ist und den Schülern die Zurücklegung des Schulwegs auf andere Weise nach den örtlichen Gegebenheiten und nach allgemeiner Verkehrsauffassung nicht zumutbar ist.

Ausnahmeregelungen sind möglich bei
• dauernder Behinderung eines Schülers
• besonders beschwerlichen oder besonders gefährlichen Schulwegen.

Die Aufgabenträger erfüllen ihre Beförderungspflicht vorrangig mit Hilfe des öffentlichen Personenverkehrs. Andere Verkehrsmittel (Schulbusse, Taxi usw.) sind nur einzusetzen, wenn dies notwendig oder insgesamt wirtschaftlicher ist.
Im Einzelfall kann der Aufgabenträger seine Beförderungspflicht dadurch erfüllen, dass er für den zumutbaren Einsatz von privaten Kraftfahrzeugen eine Wegstreckenentschädigung anbietet. Für deren Höhe gilt das Bayerische Reisekostengesetz.