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  • Ortskern von Lenggries, © Tourismus Lenggries, Foto Adrian Greiter
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Der Name Lenggries

Die Ersterwähnung des Ortes Lenggries erscheint um 1205 in einer Urkunde aus dem Kloster Biburg. Dort ist einer der Zeugen der Urkunde: "Udalricus de Lengingriez" oder "Udalrich von Lenggries".

Umgeben von Bergen, eingezwängt zwischen Fels und Isar, erstreckt sich die Gemeinde Lenggries im landschaftlich sehr reizvollen Isarwinkel.
Der Orstname Lenggries, der sich von „langem Gries“, den riesigen Kiesbänken im Flussbett der Isar, ableiten läßt. Zum zweiten Mal taucht 1257 die Nennung in einem Schriftstück auf. Der Unterzeichner war ein gewisser Wernherus Cellarius de Lenggriesen, seines Zeichens Kellermeister des Hohenburger Schlosses und Betreiber einer Schenke im Dorf darunter.

Lenggries entwickelte sich im Zeitraum 1808 bis 1818 zur selbständigen politischen Gemeinde, gehörte jedoch bis 1848 als Hofmark zum Schloss Hohenburg.

Ab 1. Juni 1905 nahm die erste Kraftpostlinie Deutschlands ihren ständigen Betrieb zwischen Bad Tölz und Lenggries auf. 1924 wurde Lenggries an das Bahnnetz angeschlossen. Damit gewann der Fremdenverkehr zunehmende Bedeutung.

Heute ist Lenggries mit einer Fläche von 242 Quadratkilometern die größte Gemeinde Bayerns.