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Agrarerhebungen (statistisch)

Statistische Agrarerhebungen werden in Bayern vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung München durchgeführt und veranlasst. Die Gemeinden werden vor Ort mit der Erhebung betraut. Diese können bei der Zählung auch Erhebungsbeauftragte einsetzen, welche aber durch die Gemeinden bestellt werden müssen. Die Gemeinden wie auch alle mit der Erhebung betrauten Personen sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Die Gemeinden erhalten die jeweils erforderlichen Erhebungsunterlagen durch das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zugesandt, dabei wird auch der spätest mögliche Abgabetermin bereits mitgeteilt.

Die durch die Gemeinden an die Betriebsinhaber weitergeleiteten Erhebungsbögen sind von den Betriebsinhabern sorgfältig in Druckschrift und nur mit Bleistift auszufüllen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Betriebsbögen nicht gefaltet bzw. geknickt werden dürfen, da sie später mittels Belegleser im Landesamt auf Datenträger übernommen werden. Die Erhebungsbögen sind vom Betriebsinhaber auch auf fehlerfreie Namens- und Adresseintragungen sowohl auf dem jeweiligen Betriebsmantel- bzw. Erhebungsbogen zu kontrollieren bzw. zu berichtigen.
Auf Betriebsübergaben, Betriebsteilungen und Betriebsauflösungen ist hinzuweisen. Im Fall einer Betriebsübergabe ist der neue Betriebsinhaber auskunftspflichtig. Namens- und Adresseintragungen sind zu aktualisieren. Im Fall einer Betriebsteilung, bei der durch den abgegebenen Betriebsteil ein neuer Betrieb entsteht, ist sowohl der Inhaber des weiterbestehenden als auch der Inhaber des neu entstandenen Betriebes auskunftspflichtig. Besteht ein Betrieb nicht mehr, ist die Betriebsauflösung zu vermerken.

 

Für die Erhebungen des Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung besteht Auskunftspflicht. Verstöße gegen die Auskunftspflicht können gemäß Gesetz über die Statistik für Bundeszwecke als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Ordnungswidrig handelt ein Auskunftspflichtiger, wenn er bei der Erhebung vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 15 BStatG eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.