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  • In Lenggries lebte man in früherer Zeit von der Flößerei, © Archiv Lenggries
  • Das Heimatmuseum in Lenggries mit wechselnden Sonderausstellungen ist immer ein Besuch wert!, © Tourismus Lenggries
  • Der Kalkofen in Leggries kann man in der Sommerzeit besichtigen..., © Tourismus Lenggries, Foto Christian Bäck
  • In Alter Zeit lebte Lenggries von der Flößerei - ein hartes Handwerk, © Archiv Lenggries
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Schloss Hohenburg

Die Hohenburg war einst das wichtigste Herrschaftszentrum der Region, bis zu ihrer Zerstörung bei einem verheerenden Großbrand am 21. Juli 1707.

Nachdem die Burg abgebrannt war, ließ Graf Ferdinand  Joseph von Herwarth von 1712 bis 1718 westlich von der Ruine das neue Schloss Hohenburg errichten.

Gleichzeitig mit dem Schloss legte der Gartenarchitekt Matthias Diesel einen wundervollen Barockgarten an, von dem heute teilweise noch der Baumbestand erhalten ist.

Die letzten adligen Besitzer des Schlosses waren die Großherzöge von Luxemburg. Ihre letzte Vertreterin auf Hohenburg, Großherzogin Charlotte von Luxemburg, wollte das Schloss in gute Hände geben und verkaufte es an den Orden der Ursulinen in Landshut, die in dem Gebäude 1953 eine Mädchenrealschule eingerichtet hatten.

Bis heute werden in den Räumen des Schlosses Mädchen des Gymnasiums und der Realschule unterrichtet.

Die alte Burg wurde nach dem Brand größtenteils abgetragen und die Steine in der Lenggrieser Pfarrkirche St. Jakob und dem neuen Schloss Hohenburg, welches ca. 300 m südlich entstand, verbaut.

Der im Jahre 2003 gegründete Förderverein Burgruine Hohenburg e.V. kümmert sich intensiv um die Erhaltung der noch vorhandenen Bodendenkmäler. Mit moderner Technik wurde das Burgareal vermessen und virtuell rekonstruiert.

 


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