• Rathaus 2
nach unten

Aktuelle Meldungen aus dem Rathaus:

Bauhofmitarbeiter/in gesucht...

Hausmeister/in gesucht...

Neuer Pächter für den Kiosk im Naturfreibad gesucht...

Müllabfuhrkalender Online

Grundsteuer

Man unterscheidet zwischen Grundsteuer A und Grundsteuer B. Die Grundsteuer "A" (agrarisch) wird auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft und die Grundsteuer "B" (baulich) für bebaute bzw. bebaubare oder unbebaute Grundstücke, die nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werden, erhoben.

Berechnungsgrundlage der Grundsteuer ist der vom Finanzamt festgestellte Einheitswert.

Die Grundsteuermesszahl dient zur Berechnung des Grundsteuermessbetrages und richtet sich nach der jeweiligen Grundstücksart. Sie beträgt nach §§ 13–18 GrStG:

• 6,0 ‰ für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft,
• 2,6 ‰ für Einfamilienhäuser für die ersten 38.346,89 € des Einheitswerts,
• 3,5 ‰ für Einfamilienhäuser für den Rest des Einheitswerts,
• 3,1 ‰ für Zweifamilienhäuser und
• 3,5 ‰ für alle restlichen Grundstücke.


Der Einheitswert wird mit der Grundsteuermesszahl und mit dem von der Gemeinde festgesetzten Hebesatz von 300 % (für A und B) multipliziert.

Die Gemeinde erlässt daraufhin den Grundsteuerbescheid. Einwendungen gegen den Grundsteuermeßbetrag sind an das zuständige Finanzamt zu richten.

Da der Erlaß eines neuen Grundsteuerbescheides nur z.B. wegen Umbau, Neubau, Grundstücksteilung usw. notwendig wird, behält der zuletzt erhaltene Bescheid solange seine Gültigkeit. Falls der Gemeindekasse keine Einzugsermächtigung erteilt wurde, ist deshalb auf die rechtzeitige und unaufgeforderte Zahlung der darin festgelegten Ratentermine zu achten.

Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer. Wenn z.B. ein Grundstück zum 15. Januar verkauft wird, ändert das zuständige Finanzamt den Einheitswertbescheid mit Wirkung zum darauffolgenden 1. Januar. Da die Gemeinde davon nicht abweichen darf, wird die Grundsteuer für das noch laufende Jahr (also bis zum Erlaß eines vom Finanzamt geänderten Meßbescheides) vom bisherigen Eigentümer gefordert.

Die zuviel gezahlte Grundsteuer wird nach der Umschreibung wieder erstattet. Es steht dem Verkäufer jedoch frei die Grundsteuer privatrechtlich vom neuen Eigentümer einzufordern oder der neue Eigentümer erklärt sich bereit, der Gemeinde eine Einzugsermächtigung zu erteilen.


Unterkünfte
suchen & buchen