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  • In Lenggries lebte man in früherer Zeit von der Flößerei, © Archiv Lenggries
  • Das Heimatmuseum in Lenggries mit wechselnden Sonderausstellungen ist immer ein Besuch wert!, © Tourismus Lenggries
  • Der Kalkofen in Leggries kann man in der Sommerzeit besichtigen..., © Tourismus Lenggries, Foto Christian Bäck
  • In Alter Zeit lebte Lenggries von der Flößerei - ein hartes Handwerk, © Archiv Lenggries
  • Ortskern von Lenggries, © Tourismus Lenggries, Foto Adrian Greiter
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Das Dorf Fall und der Sylvensteinstausee

Der Stausee
Man sieht es dem Gewässer nicht an, dass es von Menschenhand geschaffen wurde.
Ein fjordartiger Stausee, entstanden von 1954 bis 1959, soll überwiegend als Hochwasserschutz und Rückhaltebecken für Dürrezeiten dienen.
Der See selbst ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Bade- und Wassersportfreunde aber auch für Angler.

Das kleine Dorf Fall
Fall verdankt seinen Namen einem Wasserfall, der Faller Klamm, die direkt neben dem Ort lag.
Zahlreiche Prominente pflegten für Jagdurlaube einst nach Fall zu reisen, darunter Ludwig Ganghofer, Ludwig Thoma oder Ludwig II. (dieser baute in Vorderriß ein Jagdhaus und eine Kapelle, die heute zu besichtigen sind).
Ursprünglich lag Fall direkt an der Isar im Tal. Damals bestand das Dorf größtenteils aus Holzhäusern. Es gab auch ein Gasthaus sowie eine 1740 erbaute Kapelle und ein Forstamt.
Als 1954 die Bauarbeiten für den Stausee begannen, musste das ganze Dorf abgerissen und die Bevölkerung zwangsumgesiedelt werden, da bei der Fertigstellung des Staudamms 1959 das ganze Tal in den Fluten des neuen Sylvensteinspeichers versank. Fall wurde einige hundert Meter weiter oben an der Straße zwischen Lenggries und Vorderriß wieder neu aufgebaut und Neu-Fall genannt.
Die Grundmauern von Altfall sind nur nach langen Trockenperioden sichtbar. Die Kirchturmspitze, die aus dem Wasser ragt, ist ein Mythos: Das Kirchengebäude wurde komplett abgerissen.
 


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