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  • NEI_11, © Tourismus Lenggries
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11 Isar - "Zarte Zähe Tamariske"

Jetzt liegt eine Fläche vor uns, auf der nur niedrige Pflanzen wachsen. Ausnahmen sind einige Weidensträucher und eine Strauchart, die 1 bis 2 m  hoch wird und zarte, blaugrüne nadelähnliche Blätter hat. Wer findet sie?

Die „Deutsche Tamariske“ kommt nur in alpinen Wildflusslandschaften vor. Früher besiedelte sie die frischen Kiesbänke zusammen mit den Weiden. Mit der Verbauung der Alpenflüsse wurden der Lebensraum der Deutschen Tamariske immer knapper. Heute ist sie extrem gefährdet. In Deuschland kommt sie nur noch an der Oberen Isar in größeren Beständen vor.

Oft können wir am frisch abgebrochenen Ufer Wurzeln von Wieden finden, die vom Hochwasser freigespült wurden! Wir wollen die Wurzel genau anschauen. Was können wir daran erkennen?

Wir sind im Hochwasserbett der Isar. Welche Zeichen des letzten Hochwassers finden wir? Wo endet der Einfluß des Hochwassers?

Wir folgen einem Trempelpfad parallel zur Isar, bis wir auf eine 2 m hohe Böschung stoßen. Bei Flusskilometer 212,8 steigen wir wieder zum Isarwanderweg hinauf. Wir folgen dem Weg bis zum Parkplatz an der Bundesstraße.

 

Zum Weiterlesen:

  • „Die Obere Isar – Eine Zeitreise“ Hrsg. Verlag Eder, Lenggries 1997.
  • „Isarkiesel – Leben und Kultur entlang der Isar“ Kulturzeitschrift, Verlag Eder.
  • „Gold und Steine auf der Isar“ Carl-Josef von Sazenhofen, Verlag Eder.
  • „Die Isarflößerei“ Carl-Josef von Sazenhofen, 1988
  • „Als die Meiler brannten“ Carl-Josef von Sazenhofen, 1988
  • „Lenggries – Ein Streifenzug durch Vergangenheit und Gegenwart“ Heimatbuch

Hsrg. Gemeinde Lenggries, 1989.

  • „Lenggries ein Dorf im Wandel“ Hauber/Ulrich, 1997
  • „Lenggries und seine Almen“, Hsrg. Gemeinde Lenggries 1989

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